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Folgende Arten wurden nachgewiesen:
Bestandsentwicklung
Der Bestand der Mausohrfledermaus hat in den letzten Jahren abgenommen. So ging der Bestand in der Kolonie in Gars bereits 1993 und 1994 stark zurück. Doch handelt es sich dabei vermutlich um eine Abwanderung eines Teils der Kolonie in ein unbekanntes Quartier. In Aschau wurden 1997 deutlich weniger Tiere als in den Vorjahren gezählt. Die Ursache des Rückgangs ist unklar. Weitgehend stabil blieb hingegen der Bestand in der Wochenstube in Flossing.Unterirdische Fledermauswinterquartiere wurden im Landkreis bislang kaum gefunden. Der einzige bekannte von Fledermäusen im Winter genutzte Keller fällt möglicherweise einem Umbau zu Opfer.
Allerdings überwintern zahlreiche Große Abendsegler hinter Fassadenverkleidungen aus Beton und Eternit in Mühldorf (Finanzamt, ca. 200 Tiere) und Waldkraiburg. Das Vorkommen an den Hochhäusern im Süden von Waldkraiburg wird im Rahmen mehrerer Facharbeiten untersucht. Im April 1998 konnten 270 Abendsegler gezählt werden. Bereits 1996 wurde festgestellt, daß auch im Sommer zahlreiche Abendsegler anwesend sind. Vermutlich handelt es sich dabei um Männchen. Die Weibchen wandern im Sommer nach Südosteuropa, um dort in Baumhöhlen ihre Jungen aufzuziehen. In Waldkraiburg nutzen die Fledermäuse im Lauf des Jahres über 12 Quartiere an 7 Gebäuden.
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weitere Informationen:
Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern, Dr. Andreas Zahn, Herrmann-Löns-Str. 4, 84478 Waldkraiburg, Telefon 08638 - 86117 und Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, Rosenkavalierplatz 2, 81925 München
Bestandsentwicklung der Mausohr - Wochenstuben im Landkreis Mühldorf/Inn