Fortbildung

 

Josef Hofstetter

EDV in der Schulverwaltung - Lehrerdatei

 Einführung in die Lehrerdatei

 1.       Installation der Lehrerdatei unter Windows:

Die  Schulverwaltungs-CD läuft selbstständig nach dem Einlegen an und meldet sich mit einem Menue-Bildschirm mit den verschiedenen Programminstallationen.
Wählen Sie Lehrerdatei – Erstinstallation oder ggf. Lehrerdatei – Update und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

2.       Programmstart

Starten Sie im Schulverwaltungsmenü "Lehrerdatei"

Es erscheint zuerst ein Rahmen mit Hinweistexten. Lesen Sie diese unbedingt durch.

Im nächsten Dialog werden Sie aufgefordert, die Schularten anzugeben, für die das Programm auf Ihrem Rechner installiert werden soll. Klicken Sie hierzu die entsprechende Schulart an. Wählen Sie nur die Schulart, die Sie wirklich einsetzen, unnötige Wahlen belasten Ihre spätere Arbeit. Es ist jederzeit möglich später Schularten hinzuzuladen. Klick auf OK beginnt mit der Installation.

 Beim Anmeldedialog lassen Sie für den ersten Start des Programms den Benutzer Test. Das Feld Passwort müssen Sie frei lassen. Ein Klick auf OK startet das Programm.

 3.       Benutzername

Wählen Sie als erstes den Menüpunkt "Pflege - Benutzer" und legen Sie dort die gewünschten Benutzer und deren Passwörter fest. Durch einen Klick auf die Schaltfläche mit dem "leeren Blatt" im Navigator können Sie einen neuen Benutzer anlegen. Geben Sie einen Namen und ein Passwort an und wählen Sie die Berechtigung dieses Benutzers. Achten Sie auf die Zugangsrechte, die Sie den jeweiligen Benutzern zuteilen: 3 nur lesen, 5 lesen und schreiben, 7 verwalten. Denken Sie daran, daß mindestens ein Benutzer das Recht 7 haben muss, damit dieser in Zukunft neue Benutzer anlegen kann. Den Benutzer Test sollten Sie umgehend ändern. Mit einem Klick auf die Schaltfläche mit der Türe verlassen Sie diesen Dialog.

 

Wichtig: Mit F1 können Sie in allen Programmteilen die Hilfefunktion aufrufen und mit F9 in den Datenfeldern evtl. das vorgegebene Schlüsselverzeichnis einblenden und daraus auswählen.

 

4.       Schuldaten eingeben

Als nächstes wählen Sie im Menü "Datei - Schule" und überschreiben dort die Daten der Testschule mit ihren eigenen Daten.
Wichtig ist vor allem die richtige Schulnummer und die Schulart .
Wählen Sie bei Schulart "01 Volksschule" und bei Schulträger "s" für staatlich.

Geben Sie danach die Adressdaten der Schule ein.
Auch diesen Dialog verlassen Sie mit Klick auf die "Türe".

Verlassen Sie jetzt das Programm mit dem Menüpunkt "Datei -Beenden".
Beim nächsten Anmelden erscheint Ihre Schulnummer im Anmeldedialog.

 

5.       Klassen einrichten

Wählen Sie im Menü "Datei - Klassen"

Durch einen Klick auf die Schaltfläche mit dem "leeren Blatt" im Navigator können Sie eine neue Klasse anlegen.

Bezeichner: Der Bezeichner der Klasse kann aus Buchstaben und Ziffern bestehen. Groß- und Kleinschrift wird unterschieden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Bezeichnungen mit denen der Schülerdatei vollständig übereinstimmen, da andernfalls bei der Datenübermittlung die aus der Schülerdatei gemeldeten Klassen nicht mit den Daten aus der Lehrerdatei zusammengeführt werden können.

Bemerkung: Eine Erläuterung, die die ganze Klasse betrifft, muss nicht ausgefüllt werden.
Die Felder Klassleitung und Klassenraum füllen Sie später, wenn Sie Lehrer und Räume erfasst haben. Dann können Sie den Lehrer bzw. den Raum aus dem Ausklappfeld auswählen

Kennung: Kennung der Klassengruppe (ein Zeichen). Besteht die Klasse nur aus einer Gruppe (Standardfall) so bleibt dieses Feld leer.

Bei Jahrgang, Unterrichtsart und Ausbildungsrichtung muss das Entsprechende aus den Ausklappfenstern ausgewählt werden.

Unten sind die Schülerzahlen nach Geschlecht und Religionszugehörigkeit einzutragen. Die Summe erscheint dann automatisch oben im Feld Schülerzahl.

6.       Fächer festlegen

Die Fächer, die an der Schule unterrichtet werden, müssen im rechten Rahmen ausgewählt werden (sie können nicht verändert werden und im Kästchen                

   þ  in Matrix bearbeiten      mit einem Häkchen versehen werden.

Wahlfächer werden mit  

 þ  bei besonderer Unterricht anzeigen     gekennzeichnet.

7.       Räume erfassen
(müssen nicht unbedingt erfasst werden)

Über "Datei -Räume" können die Räume mit Raumnummern, Bezeichnung und max. Schülerzahl eingegeben werden. Die Erfassung ist aber nur sinnvoll, wenn die Daten der Lehrerdatei in einem Stundenplanprogramm weiterverarbeitet werden sollen.

  

8.       Lehrerdaten erfassen
Über "Datei - Lehrerdaten" erscheint die Eingabemaske:

Durch einen Klick auf die Schaltfläche mit dem "leeren Blatt" im Navigator können Sie einen neuen Lehrer anlegen.

Damit der Datensatz gespeichert werden kann, müssen mindestens die rot umrahmten Felder Name, Rufname, Kürzel und Geschlecht eingegeben werden.


Kürzel: Lehrerkürzel maximal 4 Stellen (empfohlen werden 3). Es dient der Lehreridentifizierung in der Matrix. Verschiedenen Lehrern kann nicht dasselbe Kürzel zugeteilt werden (Eindeutigkeit).

Darunter werden auf den sechs Registerkarten „Person - Dienst - Einsatz - Unterricht - vorl. Planung – Diverses“ die Daten erfasst.

 Person:

-          Vorname und Listenname werden von den Kopfdaten übernommen, können aber geändert werden.

-          Die "P.Kennzahl" muss eingegeben werden. Die persönliche Kennzahl wird vom KM vergeben und ist auf der Lehrerliste UL-VERS (Versandliste Lehrer) enthalten, die vom KM mit den Unterlagen zur Übermittlung der Amtlichen Schuldaten an die Schule gesandt wird. Sie setzt sich zusammen aus der 2-stell. KM Ziffer, dem 6-stell. Geburtsdatum und der 1-stell. Prüfziffer.
Beachte: Keinesfalls ist die Stammnummer der Bezügestelle zu verwenden. Sie stimmt nicht (immer) mit der Personenkennzahl des KM überein!

-          Die Staatsang. kann mit F9 aus dem Schlüsselverzeichnis übernommen werden (i.d.R. D).

Dienst:

-          Hier sind über Aufklappfenster die entsprechenden Merkmale anzuwählen.

-          Bei Lehrbef. ist/sind das studierte Lehramt und evtl. Zusatzbefähigungen einzutragen.
Beispiel: Neue Lehrerbildung Hauptschule und kath. Missio
                             300                                          021

-          Bei Lehrerl. sind Zusatzprüfungen oder der Besuch von Kursen einzutragen (z.B. Schwimmen 363)

-          Unterr.gen. ist nur bei Lehrkräften an privaten Schulen einzutragen.

-          Zugang/Abgang: Aus dem Aufklappfenster die entspr. Art auswählen und das Datum eintragen.

-     Die Termini „Lehrbefähigung“, „Lehrerlaubnis“, Zugang und Abgang sind erklärungsbedürftig. Hier empfiehlt
      es sich, unbedingt die Hilfe über F1 aufzurufen und die Begriffsdefinitionen ausführlich zu studieren!          

Über F9 können die Schlüssel abgerufen werden!

Einsatz:


-          Bei "UPZ max" ist die  regelmäßige wöchentliche Unterrichtspflichtzeit einzutragen, ohne Ermäßigungen, Anrechnungen, Arbeitszeitkonto etc.

-          "UPZmax reduzierbar" trifft für Volksschulen nicht zu.

-          zusätzl.Nebentätigkeit: Hier wären die Stunden zu erfassen, die hauptamtliche Lehrkräfte zusätzlich nebenamtlich (z.B. als Sportlehrer) an der eigenen Schule unterrichten.

-          Bei Ermäßigung sind nur die vorgegebenen Arten wie Alter, Behin., Muttersch. einzutragen. Was bei "sonst." zulässig ist, kann über F1 abgefragt werden. Erfolgt bei "sonst." ein Eintrag, ist dies durch Anklicken des Buchsymbols näher zu erläutern.

-          Bei UntMehrung wird z.B. das Arbeitszeitkonto mit Art (Aufklappfenster) und Stundenzahl eingetragen.

-          Bei Untminderung würde z.B. die Rückgabe das Arbeitszeitkontos analog eingetragen.

-          Bei Anrechnungen ist über das Aufklappfenster die Art (z.B. Betreuungslehrer, Stundenpool etc.) und im 2. Feld das Stundenmaß einzutragen.

-          Bei Unterrichtete Fächer sind über F9 die Fächer auszuwählen, die die Lehrkraft im laufenden Schuljahr unterrichtet.

 

Unterricht:


 

Unterrichtsstunden für den üblichen Pflicht- und Wahlpflichtunterricht lt. Stundentafel werden in der Matrix der endgültigen Unterrichtsverteilung (Datei - endg. Unterr. Verteilung)eingetragen und verplant.

bes.Unterricht
Fach/Std/Art

Pflichtunterricht der nicht direkt einzelnen Klassen zuordenbar ist sondern mehrere Klassen umfaßt wird beim Lehrer als "besonderer Unterricht" eingetragen.

Zum Beispiel
- Neigungsgruppen im Differenzierten Sport (Basketball, Fußball, Klettern usw.)
- die dritte Stunde (Instrumentalunterricht) im Rahmen des dreistündigen Musikunterrichts an Gymnasien mit musischer Ausbildungsrichtung (KM-Fachschlüssel 246),
- Islamische Religionslehre, Serbokroatisch, Türkisch in Modellklassen für Ausländer,
- Wahlpflichtfächer im Schulversuch "Europäisches Gymnasium".
Ebenso werden die Stunden für Wahlunterricht, Ergänzungsunterricht, Pluskurse, Förderunterricht und dergleichen als "besonderer Unterricht" im Datensatz des unterrichtenden Lehrers eingetragen.

 Neben dem Fachbezeichner und den Stunden ist unbedingt die Art des besonderen Unterrichts anzugeben. Für das Fach sind die in der Fachdatei angegebenen Kurzbezeichner zu verwenden. (Schlüsselverzeichnis mit Taste F9)

Beachten Sie: Ein Fach kann nur dann als "besonderer Unterricht" eingetragen werden, wenn es in der Fächerdatei entsprechend gekennzeichnet wurde.

Unterricht in der Matrix endgültige Verteilung

Zeigt die Stunden an, die in der Matrix der endgültigen Verteilung für diese Lehrkraft in dieser Schule gesetzt wurden. Hier ist keine Änderung möglich.